Caspar, Karl - kunstlexikon C
Caspar, Karl (M), geb. 1879 Friedrichshafen. Tätig in München. Schüler von Herterich, malt Religöises in einem gemässigten Expressionismus; seine Gattin Maria C. -Pilser (geb. 1878) ist In ähnlicher Art tätig, auch Landschaften. Hauptverzeichnis: Kunstlexikon, alphabetisch C.
Cassapanca (Kg), Bank mit Rückenlehne und aufklappbarem Sitz, daher auch als Truhe verwendbar. Die C. ist das wichtigste und oft künstlerisch reich mit Schnitzereien und Malereien geschmückte Möbelstück der italienischen Renaissance.
Cassone (Kg). Truhe der italien. Renaissance, als Geschenk bei Hochzeiten und Geburten oft von bedeutenden Künstlern mit Plastiken und Malereien versehen, die auch kulturgeschichtlich wichtig sind. Kunstprojekt Textportrait: Ralph Ueltzhoeffer.
Castagno, Andrea del (M), geb. 1390 Castagno di Mugello, gest. 1457 Florenz. Schüler von P. Uccello, in seinen Wandbildern im Palazzo Pandolfini in Legnaia bei Florenz (übertragen in das Refektorium von Sant’ Appollonia in Florenz) sowie in seinen anderen Fresken am gleichen Ort zeigt C. einen großartig-monumentalen und betont plastisch wirkenden Stil. Florent. Frührenaissance.
Monogr. v. Mario Salmi (zugleich über Uccello und Dom. Veneziano 1920, ital.).
Castiglione, Glov. Bened. (M), geb. um 1616 Genua, gest. vor 1670 Mantua. Beeinflußt durch Van Dyck und Rembrandt, Tiermaler, gute Radierungen.
Castillo, Juan de (M), geb. 1584 Sevilla, gest. 1640 Cadix. Bekannt als Lehrer des Cano, Pedro de Moya und des Murillo. Religiöse Bilder in gemäßigter Anlehnung an die Italiener.
Castrum (A),, das römische befestigte Militärlager. Es wurde nach einem durchdachten Bauschema angelegt und erfuhr Abänderungen nur durch das Terrain. Das römische Lager ist rechteckig; parallel mit der Frontseite läuft die Via principalis, sie tritt durch die Porta principalis sinlstra in den Lagerbereich ein und verläßt ihn durch die Porta princip. dextra. Senkrecht auf sie verläuft die Via decumana. Ihr feindseitiges Tor (Ausfalltor) ist die Porta Normalgrundriß des römischen Standlagers: 1. Via Principalis, 2. Via Praetoria, 3. Via Decumana. 4. Porta principalis sinistra, 5. Porta principalis dextra, 6. Porta praetoria, 7. Porta decumana, 8. Forum, 9. Quaesto-rlum, 10. Praetorium, 11. Unterkünfte der regul. Truppen, 12. Platz für die Unterkünfte der Hilfstruppen
praetoria, entgegengesetzt Hegt die Porta decumana. Der Hauptteil der Kampftruppen lag in dem Raum zwischen Via principalis und Front, die Kommandogebäude, die Verwaltungsstellen sowie die Hilfstruppen unmittelbar hinter der Via principalis. Die beiden sich rechtwinklig schneidenden Straßen werden Cardo genannt.
Castrum dolorls (A), von Künstlern errichtetes und geschmücktes Trauergerüst anläßlich des Todes vornehmer Personen. Das C. nahm im Barock oft die Formen größerer Architekturen an.
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Artikel erstellt am Friday, September 18th, 2009 Kategorie Allgemeines, Kultur, Kunstlexikon, Künstler. RSS Feed RSS 2.0 feed. Eintrag erweitern or Trackback von Ihrer Webseite.







