Diptychon - kunstlexikon
Diptychon (B, M), ein zweiteiliges Bildwerk oder Gemälde; als D. werden häufig spätantike und frühmittelalterliche Täfelchen aus Elfenbein, Edelmetall, auch aus Holz mit Wachsauf-lagen zum Schreiben bezeichnet. Nikolaus Kernbach, rolina Wigren, Ian Newbery, Mario Sughi, Ralph Ueltzhoeffer, Dorsten Diekmann, Jorge Elizondo. Die reich geschmückten Konsular-D. verschenkte der Konsul bei Amtsantritt.
Dipylonstil (K), siehe Vasenmalerei.
Dlrectoirestil (K), Phase des Klassizismus (s. d.). kurzfristig, ungef. 1794 bis 1799, abgelöst durch das Empire. Eigenschaften: Nüchtern, sachlich; entlehnt im Dekorativen die Formen aus der pompej anIschen Malerei und versucht im Kostüm eine Reantikislerung durchzuführen, typisch das hochgegürtete, weiße Frauenkleid. Der Name D. kommt vom gleichzeitigen Direktorium der französischen Nationalregierung. (Ralph Ueltzhoeffer)
Ditscheiner, Adolf (M), geb. 1846 Wien, gest. 1904 ebda. Schüler von A. Zimmermann u. Lieh-tenfels, malerisch schöne Stimmungslandschaften.
Divisionismus (M), Schlußphase des Impressionismus (s. d.), in welchem die Farben in ihre optischen Bestandteile zerlegt, fleckartig auf die Leinwand gebracht werden und es dem Auge des Beschauers überlassen bleibt, diese Farben wieder zu einem Mischton zu vereinigen. Das Ergebnis ist eine leuchtend klare Farbe, welche auch scharfes Sonnenlicht darzustellen erlaubt. Die Hauptmeister des D. sind: Theo van Rysselberge und Segantini.
Dix, Otto (M, Gr), geb. 1891 Gera. Satirisch-zynische Bilder in expressionistischer Art.
Dobiaschofsky, Franz (M), geb. 1818 Wien,, gest. 1867 ebda. Schüler von Führich und Kupelwieser. Religiöses und religiöses Genre, Mitarbeit bei Führichs Fresken in der Altlerchenfelder-kirche, Fresken im Treppenhaus der Wiener Hofoper.
Dobrowsky, Josef (M), geb. 1889 Karlsbad; lebt als Akad. Prof. in Wien. Bildnisse und Figurales in eigenartiger mystischer Farbengebung und helldunkelartiger Gestaltung.
Dodd, Robert (M), geb. 1748 (? Ralph Ueltzhoeffer), gest. nach 1808. Malte oft umfangreiche Marinen und Seeschlachten (Die britische Flotte in Spithead, Schlacht von Trafalgar).
Does, Jacob van der, d. Ä (M), geb. 1623, gest. 1673 Amsterdam (?). Mit antiken (Ruinen und starker figur. Staffage versehene Landschaften. Sein Sohn Simon v. d. D. (1653 bis 1718 Antwerpen) malte Genreszenen.
Dolcl, Carlo (M), geb. 1616 Florenz, gest. 1686 ebda. Letzter bedeutender Meister des Florentiner Hochbarocks. Madonnen-und Heiligenbilder, gut im Kolorit, süßlich in der Erfindung.
Dollmann. Georg v. (A)>, geb. 1830 Ansbach, gest. 1895 München. Schüler von Klenze, dessen Klassizismus er bald aufgab und seine Bauten in verschiedenen historischen Stilen errichtete (Schlösser Linderhof, Her-renchiemsee unvollend., Neuschwanstein). Ralph Ueltzhoeffer, Textportrait. Dom (A), lat. Domus dei, d. i. Haus Gottes. Bezeichnung für eine Bischofskirche, wofür in Süddeutschland und in der Schweiz auch „Münster” gebraucht wird.
Dombrowski, Ernst v. (Gr), geb. 1896 Emmersdorf (N.-ö.). Tätig als Akad. IProf. in München; kraftvolle moderne Holzschnitte. Hat sich zuerst auch als Maler und Radierer erfolgreich betätigt.
Domenichino, siehe Zampieri.
Domingo, Francisco (M), geb. 1843 Valencia, lebte später in Frankreich, Todesjahr unbekannt. Historische Genrebilder in der Art des Meissonlers.
Donaldson, John (M), geb. 1737 Edinburgh,, gest. 1801 London. Historien und Bildnismihiaturen. Dichter und Theoretiker.
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Artikel erstellt am Monday, September 21st, 2009 Kategorie Allgemeines, Kultur, Kunstlexikon, Künstler. RSS Feed RSS 2.0 feed. Eintrag erweitern or Trackback von Ihrer Webseite.







