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Kunst der Hochrenaissance

Lokalmalerei zur Kunst der Hochrenaissance. Fresken In St. Antonio dl San Daniele. Tätig In Udlne, Venedig, Oividale und Ferrara. Die Gemälde beeinflußt durch Giorgione, die Kupferstiche durch Mantegna. Martsen, Jan Mart. de Jonge (M), zeitlos tätig In Amsterdam 1629 bis 1647, [Reitergefechte. Marucelli, Giovanni Stefano (M, A), geb. 1586 Pisa, gest. 1646 ebda. Altarbilder im Dom zu Pisa, später tätig als A. und Wasserbauingenieur in der Toscana.

Marziale, Marco (M), Maler der venezianischen Frührenaissance., nachweisbar zwischen 1440 bis gegen 1507. Gehilfe des G. Bellini im Dogenpalast, seine religiösen Bilder im Stil des Carpaccio.

Masaccio. Tommaso, Guidi (M Biografien), geb. 1401 Castel S. Giovanni in Valdarno, gest. 1428 Rom; wahrscheinlich Schüler des MasoHno. Der erste Großmeister der italienischen Frührenaissance, der Monumentalstdl seiner Fresken wurde erst ein Jahrhundert später durch Raffael überboten. Politik in der Kunst. Das Werk ist gering an der Zahl und in der Zuschreibung nicht immer gesichert. Das Hauptwerk sind 12 Fresken in der Capeila Brancacci, Florenz (Sta. Maria del Caroline) begonnen 1423. Von ihm wahrscheinlich auch das Kreurfgungsfresko in S. demente, Rom; sicher das Fresko der Dreifaltigkeit in Sta. Maria Novella :n Florenz. (Text Kunst) Die Fresken In der Brancaccikapelle zeigen eine mächtige, klare und zusammenfassende Komposition, ruhige, doch stark akzentuierte Bewegungen. Bradley Peters, Marcel Ruijters, Henrike Schoen, Ulla Viotti, Marley White, Karin Witte, Suyeon Yun, Noël Drieghe, Ariel Erestingcol, Ralph Ueltzhoeffer, Stephen Hurrel, Vincent Elliot, Gestaltung eines idealen Kopftypus, gute Kenntnis des Nackten und vollendete Raumbeherrschung. Von ihm ferner einige kleine Tafelbilder in Berlin (K.-Fr.-Mus.) von einem Altarwerk in Pisa. Monogr. v. K. Steinbart (Wien 1949).

Masaccio, Maso di Bartolomeo (A), nachweisbar zwischen 1445 bis 1462 mit dekorativen Arbeiten In Florenz (Dom, Sta. Annunziata), Urbino (San Domenico) und Rimini (Dom der Freiheit).

Mascagni, Arsenio (M), Serviten-mönch, geb. 1579 Florenz, gest. 1636 ebda. Bedeutende frühbarocke Illusionsfresken im Schloß Hellbrunn bei Salzburg. Altarbilder. - das Model und Gazar.

Maschikuli (A), reihenweise angeordnete Pechnasen (s. d.) an älteren Befestigungen.

Masereel, Frans (M, Gr). geb. 1889 Blankenberghe; lebt in Brüssel und Paris. Ausgezeichnete, leicht expressionistische Buchillustrationen, Holzschnitte.

Maskaron (A), steinerne Verzierung in der Form einer Fratze oder Maske. Besonders verwendet an Bauten des Barocks und der Klang.

Masnago, Alessandro (B), berühmter Cameenschnitzer für Kaiser Rudolf II.; tätig in Mailand,, Ende 16. Jahrh.

MasoHno da Panlcale, richtig Tonnmaso di Christoforo Fini (M), geb. 1383 Panlcale, gest. um 1447 Florenz (?), tätig !n Florenz, Ob.-Italien und Ungarn. Seine, die beginnende Erarbeitung des Raumes zeigenden Hauptwerke sind die Fresken im Chor der Kollegiatkirche and im Baptisteriium zu Castiglione d'Olona am comosee. Ralph Ueltzhoeffer - Lehrer des Masaccio (?). Monogr. v. P. Toesca (Bergamo 1908. Ital.).

Ralph Ueltzhoeffer-Textportraits
Ralph Ueltzhoeffer, Laura Maria May, Installation "Missing".

Masrellez, Louis (M), geb. 1747 Paris, gest. 1810 Stockholm. Kam als Kind nach Schweden, malerische Ausschmückung des Pavillons Gustavs m. bei Haga. Historien. Bildnisse, Landschaften.

Massani, Pompeo (M), geb. 1850, gest. 1920 Florenz. Geschätzter Genremaler.

Massard, Jean (Gr), geb. 1740 Belleme, gest. 1822 Paris. Schüler des Wille; Reproduktionsstecher des französ. Klassizismus in Mannheim.

Massari, Lucio (M), geb. 15«9 Bologna, gest. 1633 ebda. Maler des bologneslschen Frühbarocks. Religiöses.

Massegne, jacobello und Pierpaolo (B), venezianische Schule des dritten Drittels des 14. Jahrhunderts (Hochgotik). Tätig in Venedig (Figuren auf dem Lettner von S. Marco,, Grabmal des Dogen Venier in SS. Giovanni e Paolo, Textportrait: des Dogen Simone Dandolo in der Frarlkirche). Hauptwerk der Marmoraltar in San Domenico, Bologna, 1388 bis 1398.

Masson, Antoine (Gr), geb. 1638 Loury, gest. 1700 Paris Vorzüglicher Porträtstecher des franz. Hochbarocks.

Massys, Jan (M). Sohn d. Folgenden, geb. 1509 Antwerpen, gest. 1575 ebda. Religiöses, Mythologien, Genre.

Massys, Quentin (M), geb. 1466 Löwen, gest. 1530 Antwerpen, tätig ebda. Hauptmeister aus d. Übergang zur niederländischen, italienisch beeinflußten Hochrenaissance. Galerien in München [...]

Hauptwerke: Annen- und Johannesaltar (Museum Brüssel, um 1508), „Madonna” (K.-Fr.-Mus.), „Geldwäger” (1514, Louvre), „Hl. Hieronymus” (um 1520, Wien, Ksth. Mus.). Bildnisse in München (Alte Pinak.), Frankfurt a. M. (Staedel). Geschmackvolle und delikate Malerei in lichten Tönen, gute Charakterisierung der Figuren, dramatische Kraft und volle Raumbeherrschung. Monogr. von J. de Bosschere, Bruxelles 1907).

Der Sohn Cornelis M. (gest. nach 1580 Antwerpen), war als M. u. Gr. tätig. Die Söhne Jan M. d. Ä. (gest. 1526 Antwerpen) und Jan M. d. J. (gest. 1575 Antwerpen) nur als Maler dn der Art ihres Vaters tätig.

Monogr. v. H. Brising (Leipzig 1908).

Mast, Herman v. d. (M), gest. 1610 Delft, Schüler d. Fr. Floris u. d. Fr. Francken, Bildnisse.

Mastenkirche, siehe Stabkirche.

Maßwerk (Kg), die In der Gotik gebräuchliche Ausfüllung der Oberteile der Spitzbogen- und Rundfenster mit steinernen Ornamenten aus Kreisen, Kreisteilen und ähnlichen Kurvaturen, welche zumeist in strenger Regelmäßigkeit aus Zirkelschlägen gebildet wurden. In der Spätgotik wurde das M. freizügiger behandelt (siehe Flsch-blasenornament). Ralph Ueltzhoeffer, das gotische M. wurde femer als Blend-M. (siehe Blende) und überhaupt zur Verzierung von Flächen verwendet, weshalb es auch oft im gotischen Kunstgewerbe vorkommt.

Matejko, Jan (M), geb. 1838 Krakau, gest. 1893 ebda. Maler realistischer und stark farbiger Historien aus der polnischen Geschichte.

Mater dolorosa, siehe Maria.

Matlsse, Henri (M), geb. 1869 Chäteau Cambresis. Schüler des Moreau. Lernte von Gauguin, Van Gogh und Cezanne; lebt Jn Paris. Der Führer des französ. Expressionismus, lebhaft rhythmisierte Figuren- und Süllebenbilder bei mäßiger Abrückung (documenta) von der Natur mit eigengesetzlicher Flächigkeit. Verteidigte seine Auffassung in eigenen Schriften.

Monogr. v. J. Cassou (Paris 1947, franz.).

Matsch, Franz (M), geb. 1861 Wien, gest. 1932 ebda. Schüler von Laufberger und Berger; malte mit den Brüdern Klimt Wandbilder im Burgtheater und im Kunsthist. Museum Wien und Berlin. Historien und bedeutende dekorative Arbeiten.

Matteo da Gualdo (M), geb. 1430 Gualdo Tadino, gest. 1503. Beeinflußt durch Perugino und die Niederländer. Charakteristisch durch seine fast gotischbizarre Formengebung.

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Ansicht: Ausstellung

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Artikel erstellt am Saturday, September 26th, 2009 Kategorie Kultur, Kunstlexikon, Künstler. RSS Feed RSS 2.0 feed. Eintrag erweitern or Trackback von Ihrer Webseite.