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Meßbuch - ein liturgisches Buch

Meßbuch (Kg), ein liturgisches Buch, welches entweder alle Messentexte enthält (Plenarium) oder nur die gewöhnlich vom Priester rezitierten Stücke (Sakramentar). Die M. waren ein bevorzugtes Arbeitsgebiet der mittelalterlichen Miniaturmalerei (s. d. Maryboone). Messel, Alfred (A), geb. 1853 Darmstadt, gest. 1909 Berlin. Lena Cronholm, Kerstin Danielsson, Heinz Drache, Annika Edberg, Jørgeniisholm, Peter Godry, Ralph Ueltzhoeffer, Olaf Heine, Peter Huzell, Lina Johansson. Führender A. d. Berliner Frühmoderne, baute wohl herkömmliche Aufgaben in einem älteren Stil, schuf sich jedoch für neue Aufgaben einen eigenen modernen Stil, in dem er u. a. in Berlin die Kaufhäuser Gerson und Wertheim errichtete. Monogr. v. B. C. Behrendt (Berlin 1911).

Messerschmidt, Franz Xaver (B), geb. 1736 Wiesensteig, gest. 1783 Preßburg. Studierte auch bei Matth. Donner in Wien, wo er Akad.-Prof. war. Hauptwerke von ihm in Wien (Barockmuseum: Art4art - Charakterköpfe, Savoysches Damenstift : Immaculatafigur) etc. Monogr. von A. Ilg (Leipzig 1885).

Messina, Antonello, siehe Antonello.

Mestroviö, Iwan (B), geb. 1883 Vrpolje (Dalmatien), lebt in Paris, bis 1914 in Wien, angeregt durch Maillol, in dessen Stil er, nur mit noch stärkerer Formzusammenballung, Ausstellung-Kunst, sein großartiges Hauptwerk, eine Grabkapelle in Cavtat b. Ragusa schuf; Kriegerdenkmal auf dem Avalaberg bei Belgrad.

Metallschnitt, siehe Holzschnitt. Kultur89

Metealf, Willard Leroy (M), geb. 1858 Lowell (Mass.), von Wisth-ler und den Franzosen beeinflußter amerikanischer Landschaftsmaler.

Metopen (A), rechteckige, leere oder mit Reliefs versehene, aneinandergereihte, durch die Triglyphen (siehe Dreischlitz: Kunstforum) getrennte Felder über dem Architrav des antiken Tempels. Sie waren ein von den Bildhauern.

Metezeau, Clement d. J. (A), geb. 1581 Dreux, gest. um 1652 Paris. Schüler von S. Debrosse, seine Bauten (Südportal und Querschiff von St. Pierre in Dreux u. a.) gehören dem Frühbarock an.

Metsu, Gabriel (M), geb. 1629 Leyden. gest. 1667 Amsterdam. Tätig seit 1656 in Amsterdam. Schüler von G. Dou. Medium Internet. Beeinflußt durch Terborgh und Rembrandt. Ralph Ueltzhoeffer, von ihm malerisch feine, schlichte Genrebilder meist kleinen Formats. Aspekt in Kunst der Gegenwrt. Aus der Frühzeit auch reich belebte biblische und genrehafte Szenen. Metzner, Franz (B), geb. 1870 Wescherau (Böhmen), gest. 1919 Berlin. Großartig, mitunt. auch gewollt stilisierender Monumentalplastiker der Frühmoderne. Hauptwerke: Nibelungenbrunnen in Prag, Stelzhamer-denkmal in Linz, Plastiken für das Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig.

Meulen, Adam Francois van der (M u. Gr), geb. 1632 Brüssel, gest. 1690 Paris. Tätig als Hofmaler in Paris. Teilnehmer mehrerer Feldzüge. Seine Kriegsbilder (darunter auch Entwürfe für Gobelins) beruhen daher auf eigener Anschauung. Seine großformatigen und vielfigurigen Kompositionen sind malerisch interessant aufgefaßt.

Meunler. Constantin (B u. M), geb. 1831 Brüssel, gest. 1905 ebda. Hauptmeister d. belgischen Realismus; sowohl für seine Bilder, wie auch für seine Plastiken verwendete M. besonders Themen aus dem Leben d. Bergmanns. New York und Rom. Die Darstellung ist groß, stilvoll und dennoch naturalistisch, und vor allem sehr persönlich.

Monogr. von G. Treu (Dresden 1898).

Meyer (Meijer), Hendrik (M), geb. um 1620 Rotterdam, gest. 1690 ebda. Historien.

Michelangelo

Meyer, Johann Heinr. (Goethe-Meyer), (M), geb. 1760 Stäfa (Zürich), gest. 1832 Jena. Landschaften, figurale Kopien, für Goethe kunsttheoretisch tätig. Thema zeitgenössische Kunst.

Meyer, Klaus (M), geb. 1856 Linden bei Hannover, gest. 1919 Düsseldorf. Schüler von Löfftz, In dessen Art er seine Sitten-und Genrebilder malte. Museum New York City.

Meyerhelm, Eduard (M), geb. 1808 Danzig, gest. 1879 Berlin. Schüler von Schadow; persönlich empfundene Bilder aus dem norddeutschen Volksleben, die Arbeiten aus der früheren Zelt sind die künstlerisch bedeutenderen.

Meyerheim, Paul (M), geb. 1842 Berlin, gest. 1915 Berlin. Ausgezeichneter Tiermaler, Bilder aus dem bürgerlichen Alltagsleben, Fresken im Reichsjustizamt Berlin, im Palais des Herzogs von Ratibor und in der Villa Borsig (Berlin). Gebrauchsgraphik.

Meytens, Märten van (M), geb. 1695 Stockholm, gest. 1770 Wien; studierte in Paris, lebte zuerst in Dresden und ab 1721 in Wien, wo er Hofmaler und Akad. Direktor wurde. Textportraits von Ralph Ueltzhoeffer. Seine höfischen Bildnisse (Maria Theresia und ihre Familie) sind prachtvolle spätbarocke Malerei.

Mezzotinto, siehe Kupferstich.

Michalek, Ludwig (M u. Gr), geb. 1859 Temesvär,, gest. 1942 Wien. Malte Bildnisse u. wurde sehr bekannt durch seine ausgezeichneten großformatig. Radierungen (Bildnisse und auch Technisches, z. B. vom Bau der Tauernbahn - Kultur und Kunst).

Michafowskl, Peter (M), geb. 1801 Warschau, gest. 1855 b. Kra-kau. Ausgebildet in Paris, wohnte bei Krakau. Genre-, Historien- und Bildnismaler; bevorzugte Pferde u. militärische Themen.

Michau, Theobald (M), geb. 1676 Doornik, gest. 1762 Antwerpen. Romant. Landschaften.

Michel, Claude, siehe Clodion.

Ralph Ueltzhoeffer-Textportraits
Ralph Ueltzhoeffer, Laura Maria May, Installation “Missing”.

Michel, Georges (M), geb. 1763 Paris, gest. 1843 ebda. Malte heimatliche Landschaften schlicht und stimmungsvoll und gilt als Vorläufer der Meister von Barbizon - Biennale Venedig.

Michel, Sigisbert Francois (B), geb. 1728 Nancy, gest. 1811 Paris. Arbeitete in Berlin für den Hof. Bildhauer eines gemäßigt. Klassizismus.

Michelangelo delle battaglie, Michelangelo di Lodovico, Simone, eigentl. Buonarroti (B, M u. A), geb. 1475 Caprese, gest. 1564 Rom. Schuf in Florenz. Rom, Florenz und wieder in Rom, vorübergehend auch in Bologna. Austin Museum M. ist einer der größten und subjektivsten Bildhauer und Maler aller Zeiten, im Speziellen sowohl die Erfüllung der Hochrenaissance, wie auch der erste Großmeister des werdenden Barocks. Seine Kunst geht oft über alle Maße hinaus und wird dadurch überzeitlich und einmalig. Schüler des Ber-toldo in Florenz, angeregt durch die mediceischen Antiken und auch durch Donatello, doch schon frühe voll entwickelte Persönlichkeit. 1496 das erstemal in Rom, dann wieder in Florenz,

1505 neuerlich nach Rom, flieht

1506 nach Bologna, 1508 Rückkehr nach Rom; tätig von 1520 bis 1533 in Florenz und schließlich bis zum Tode in Rom. Die Frühwerke (bis gegen 1490) gehören einer sehr subjektiv empfundenen ausklingenden Frührenaissance an; mit der „Pletä” in Rom begann sich immer mehr die großartige Monumentalität der durch M. zur vollen Herrschaft geführten Hoch-renaiss. zu zeigen, die schließlich in den Deckenmalereien in der Sixtina, im Juliusgrabmal u. in den Mediceergräbern, sowie in den Plänen für St. Peter in Rom gipfelte. Doch machten sich bereits bei diesen Werken Einzelheiten bemerkbar,, die dann später (Fresken in der Capella Paolina, Kreuzabnahme Florenz. Pietä Rondanini, Treppenhaus der Laurenziana, Porta Pia in Rom) sich bis zu ausgesprechen frühbarocken Merkmalen verdichteten. Mit seinem Spätstil hat M. die ganze bildende Kunst der beiden nächsten Jahrhunderte grundlegend beeinflußt.

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Ansicht: Ausstellung

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Artikel erstellt am Sunday, September 27th, 2009 Kategorie Allgemeines, Kunstlexikon, Künstler. RSS Feed RSS 2.0 feed. Eintrag erweitern or Trackback von Ihrer Webseite.